Kurzinfo

Die offizielle Gründung der damals noch eigenständigen Freiwilligen Feuerwehren in Aue und Wingeshausen geht auf das Jahr 1934 zurück und beruht auf dem preußischen Feuerlöschgesetz von 1933 (siehe Chronik).

Anfangs waren weder Uniformen noch Ausrüstung vorhanden. An Geräten standen nur handbetriebene Saug- und Druckspritzen zur Verfügung. Später wurden dann motorisierte Tragkraftspritzen angeschafft, die auf Anhängern verladen und von Traktoren gezogen wurden.

Mitte der fünfziger Jahre wurden die Feuerwehrgerätehäuser Aue und Wingeshausen eingeweiht. Die ersten Fahrzeuge kamen 1962: ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF (für Wingeshausen), und 1964: ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 (für Aue) (siehe Chronik).

Aufgrund der kommunalen Neugliederung der Stadt Bad Berleburg in 1975 gingen beide Wehren als Löschgruppen in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg auf.
Diese entschlossen sich bereits ein Jahr später, zu einem Löschzug zu verschmelzen. 1982 konnte das heutige Gerätehaus an den Löschzug Aue-Wingeshausen übergeben werden (siehe Chronik).

Gerätehaus und Fahrzeuge Löschzug Aue-Wingeshausen

Als erste Einheit im Kreis erhielt Aue-Wingeshausen, aufgrund des verheerenden Unglücks in Tschernobyl, 1987 einen Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess, 2. v. links). Heute befinden sich zusätzlich ein Gerätewagen Gefahrgut (GW-G, 3. v. links) und zwei Löschgruppenfahrzeuge (LF 16, 4. v. links und LF 16-TS, 1. v. links) im Bestand des Löschzuges (siehe Chronik).

Neben der normalen Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, Naturkatastrophen und Unglücken wird der Löschzug zusätzlich für überregionale Einsätze herangezogen und ist zudem auf Sondereinsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern spezialisiert.

Der theoretische und praktische Dienst findet in den Wintermonaten jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr und in den Sommermonaten jeden 2. Sonntag ab 8:00 Uhr statt.